Marderkot – So erkennen Sie, ob es sich um einen Marder handelt

Haben Sie den Verdacht, dass Sie ein Marder als ungebetenen Untermieter im Haus haben? Häufig hört man dann nachts Geräusche und starken Lärm vom Dachboden. Auch im Garten kann der Marder sein Unwesen treiben und z.B. Haustiere töten. Am Auto bemerkt man das häufig erst bei einem Blick unter die Motorhaube oder wenn es Schäden am Fahrzeug gibt.

Bevor man die ersten Maßnahmen zum Marderschutz einleitet, sollte man den Verdacht einmal überprüfen. Das geht am einfachsten, wenn man die die Hinterlassenschaften des Marders untersucht. Der Marderkot, von den Fachleuten auch Losung genannt, ist ein wichtiger Beweis, welcher den Marder identifizieren kann.

Über den Marderkot dem Marder auf die Spur kommen

Marder sind nachtaktive Tiere, die sich tagsüber zum Schlafen zurück ziehen. Außerdem sind sie sehr schnell, so dass man einen Marder kaum auf frischer Tat ertappen kann. Sie können sich blitzschnell verstecken oder das Weite suchen.

Es ist daher das einfachste, wenn man mit dem arbeitet, was der Marder an Spuren hinterlässt. Wenn ein Marder auf dem Dachboden wohnt, sieht man das an eindeutigen Spuren. Er richtet sich auf dem Dachboden dann auch eine Art Toilette ein. Neben Urin findet man dort auch den Marderkot. Der fachkundige Jäger spricht beim Kot vom Marder auch von der Marder-Losung.

Wie kann man Marderkot erkennen?

Der Marderkot lässt sich an den folgenden Punkten erkennen:

  • längliche, wurstartige Form
  • zwischen 8 und 10 cm lang
  • zwischen 1 und 2 cm dick
  • die Enden sind häufig zu einer gedrehten Spitze geformt
  • es sind Reste aus der Nahrung (Obstkerne, Federn, etc.) zu erkennen

Ein weiteres, untrügerisches Zeichen an welchem Sie Marderkot erkennen können, ist der starke Gestank. Der Urin und der Marderkot sind für menschliche Nasen äußerst unangenehm.

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Wenn man Marderkot auf dem Dachboden entdeckt hat, prüft man am besten auch gleich die nähere Umgebung genauer. Erkennt man Spuren von Aas oder Löcher in der Isolierung? Dann befindet sich tatsächlich ein Marder auf dem Dachboden. Er wurde anhand des Marder Kot und den weiteren Marderspuren identifiziert, so dass nun Schutzmaßnahmen gegen den Marder eingeleitet werden können.

Das können z.B. Ultraschallgeräte mit wechselnden Frequenzen oder auch Dachrinnenbürsten sein, welche es dem Marder unangenehmer macht auf Ihren Dachboden zu gelangen. Weitere Möglichkeiten finden Sie in diesem Artikel.

Auch an oder auf Ihrem Fahrzeug finden sich häufig weitere Spuren von Mardern, wie z.B. Pfotenabdrücke auf der Motorhaube oder auf dem Dach. Für den Marderschutz am Fahrzeug haben sich Marderscheuchen mit Elektroschocks als wirksam herausgestellt. Zusätzlich kannst Du eine Mardermatte oder Maschendraht unter das Fahrzeug legen. Somit verhindert man, dass der Marder in das Auto einsteigt.

 

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