veröffentlicht am 25. Februar 2016 in Marder erkennen, Ratgeber von

Haben Sie den Verdacht, dass Sie ein Marder als ungebetenen Untermieter haben? Häufig hört man dann nachts Geräusche und starken Lärm vom Dachboden. Am Auto bemerkt man das häufig erst bei einem Blick unter die Motorhaube oder wenn es Schäden am Fahrzeug gibt.

Bevor Sie die ersten Maßnahmen zum Marderschutz einleiten, sollten Sie Ihren Verdacht einmal überprüfen. Das geht am einfachsten, wenn Sie die Hinterlassenschaften des Marders untersuchen. Der Marderkot ist der wichtigste Beweis, welcher den Marder identifizieren kann.

Über den Marderkot dem Marder auf die Spur kommen

Marder sind nachtaktive Tiere, die sich tagsüber zum Schlafen zurück ziehen. Außerdem sind sie sehr schnell, so dass Sie einen Marder kaum auf frischer Tat ertappen können. Sie können sich blitzschnell verstecken oder das Weite suchen.

Es ist daher das einfachste, wenn man dem arbeitet, was der Marder an Spuren hinterlässt. Wenn ein Marder auf dem Dachboden wohnt, sieht man das an eindeutigen Spuren. Hierzu gehört auch der Marderkot. Der fachkundige Jäger spricht beim Marderkot auch von Losung.

Wie erkennen Sie Marderkot?

Sie erkennen den Marderkot an seiner länglichen, wurstartigen Form. Er ist zwischen 8 und 10 cm lang und zwischen 1 und 2 cm dick. Die Enden sind in der Regel zu einer gedrehten Spitze geformt. Außerdem befinden sich im Marderkot noch Reste aus der Nahrung, wie z.B. Obstkerne, Federn und Haare.

Ein weiteres, untrügerisches Zeichen an welchem Sie Marderkot erkennen können, ist der starke Gestank. Der Urin und der Marderkot sind für menschliche Nasen äußerst unangenehm.

Achten Sie auf weitere Spuren

Wenn Sie Marderkot auf Ihrem Dachboden entdeckt haben, sehen Sie sich auch die nähere Umgebung genauer an. Erkennen Sie Spuren von Aas oder Löcher in der Isolierung? Dann haben Sie tatsächlich einen Marder auf dem Dachboden und haben diesen einwandfrei identifiziert. Sie sollten nun anfangen Schutzmaßnahmen gegen den Marder einzuleiten.

Das können z.B. Ultraschallgeräte mit wechselnden Frequenzen oder auch Dachrinnenbürsten sein, welche es dem Marder unangenehmer macht auf Ihren Dachboden zu gelangen. Weitere Möglichkeiten finden Sie hier.

Auch an oder auf Ihrem Fahrzeug finden Sie häufig weitere Spuren von Mardern, wie z.B. Pfotenabdrücke auf der Motorhaube oder auf dem Dach. Für den Marderschutz am Fahrzeug haben sich Marderscheuchen mit Elektroschocks als wirksam herausgestellt. Zusätzlich können Sie eine Mardermatte oder Marderzaun unter das Fahrzeug legen. Somit verhindern Sie, dass der Marder in das Auto einsteigt.

 

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